Neues Parkhauses für das Uniklinikum in Jena-Lobeda eröffnet

 

Am 4. Mai wurde das von der GIVT mbH geplante Parkhaus mit 1.300 Stellplätzen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Uniklinikums in Betrieb genommen. 2,50 Meter breite Stellplätze auf 5 Ebenen in Schrägaufstellung ermöglichen ein benutzerfreundliches Ein- und Ausparken für Patienten und Besucher des Klinikums. Vier Einfahrten, drei Ausfahrten und zwei Wendelrampen sorgen für die notwendige Leistungsfähigkeit.

Das Parkhaus erhielt im Rahmen der Eröffnungsfeier den ESPA Gold Award der European Parking Association. 

CONTIPARK hat das 13 Millionen-Objekt als Bauherr in 15 monatiger Bauzeit errichtet und wird auch künftiger Betreiber sein. Die DIP Deutsche Industrie- und Parkhausbau war mit der Bauausführung beauftragt.  

Zweite Auflage des Handbuchs und Planungshilfe Parkhäuser und Tiefgaragen

 

Die zweite Auflage des beim Berliner Architekturverlag DOM publishers erscheinenden Kompendiums, welches inzwischen auch in englischer, türkischer und chinesischer Sprache veröffentlicht wurde, ist in Arbeit. Voraussichtlich Mitte des Jahres wird eine aktualisierte Version des Handbuchs mit vielen neuen Beispielen erscheinen. Die deutsche Ausgabe ist momentan vergriffen. 

 

Dr. Irmscher, Gründer der GIVT mbH, zeigt hier anschaulich und detailtreu wie man gute Parkhäuser und Tiefgaragen baut. 

World Parking Symposium 2018 in Berlin

 

Nachdem das im zweijährigen Rhythmus stattfindende World Parking Symposium WPS dieses Jahr in Vancouver stattfand freuen wir uns sehr die Teilnehmer 2018 in Berlin begrüßen zu dürfen. Nähere Informationen finden Sie bald auf unserer Webseite.  

 

Dr. Ilja Irmscher hat zum zweiten Mal als Sprecher am Symposium teilgenommen und zum Thema "Parking as a High Tech Product - Practical Experiences of Automated Parking Systems" referiert. Der Vortrag stieß auf großes Interesse. 

 

Weitere Informationen zum WPS finden Sie hier

 

 

Messe Parken 2015 in Berlin erfolgreich beendet

 

Die Parken 2015 in Berlin war auch für die GIVT mbH als Aussteller ein voller Erfolg! Sie fand vom 

23. - 25. September 2015 parallel zum 17. Kongress der EPA European Parking Association statt.

 

Über 2200 Besucher besuchten die 112 Messestände und Aussteller.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Besuchern unseres Standes für die interessanten und freundlichen Gespräche und stehen Ihnen gern zur Verfügung, falls Sie unsere Leistungen als Planungs-, Ingenieur- und Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen wollen. 

 

Wir finden die optimale Parkraumlösung für Sie.

 

Planung und Beratung für ruhenden Verkehr, Parkhäuser, Tiefgaragen und automatische Parksysteme

Mechanische und automatische Parksysteme werden in den Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs EAR 05 der FGSV klassifiziert. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn der verfügbare Bauraum nicht für die Schaffung der gewünschten bzw. geforderten Anzahl von Stellplätzen ausreicht.

Im Interesse einer effektiven Ausnutzung des vorhandenen Bauraumes werden mechanische und automatische Parksysteme nur für die jeweils relevanten Fahrzeugabmessungen zuzüglich einer gewissen Reserve ausgelegt. Die Nutzung mechanischer und automatischer Parksysteme erfordert eine Einweisung der Fahrer und eine möglichst sicher wirkende intuitive Nutzerführung. Daher werden mechanische und automatische Parksysteme bevorzugt für einen jeweils festen Nutzerkreis bestimmt, und die öffentliche Nutzung ist in Deutschland selten. Bei Erfordernis muss sachkundige Unterstützung verfügbar sein (Parkhauswart, Garagenmeister, Rezeption usw.).

 

Mechanische Parksysteme

Bei mechanischen Parksystemen wird der Parkvorgang mit mechanischer Unterstützung abgewickelt. Im Wesentlichen werden folgende Systeme angewendet:
 
Parkbühnen
(Doppel- und Lift- sowie Versenk-Parker)
Lösung zum Abstellen von 2 oder 3 Pkw auf der Grundfläche eines Stellplatzes abhängig oder unabhängig von einander. Parkbühnen mit horizontal befahrbaren Plattformen ist trotz des größeren Aufwands wegen der leichteren Befahrbarkeit der Vorzug gegenüber geneigt befahrbaren Plattformen zu geben (sog. Kipp-Parker).
Abhängiges Parken in einem einfachen Doppelparker – nur selten geeignet, zum Beispiel für das langfristige Abstellen eines Saison-Fahrzeugs oder Kfz-Veteranen
 
  
Doppel-Parker mit horizontal befahrbaren Plattformen (Lift-Parker) für das Parken von 2 Pkw übereinander mit unabhängigem Zugriff auf beide Plattformen
  
Kipp-Parker ermöglichen ein besonders kompaktes Parken, schränken aber die Benutzerfreundlichkeit erheblich ein und lassen auf der oberen Plattform nur Fahrzeuge mit niedrigem Heck zu
 
Versenkparker für 2 Pkw unterirdisch und ggf. einen weiteren Pkw oberirdisch, zum Beispiel auf einem Hof
 
Verschiebepaletten
Mechanische Plattformen zur Nutzung breiter Fahrgassen zum Parken vor anderen Stellplätzen in herkömmlichen Parkierungsanlagen
Verschiebepaletten zur Schaffung zusätzlicher Stellplätze in der Fahrgasse eines Parkhauses (links) oder für zusätzliche Stellplätze hintereinander (rechts)
 

Weiterhin gibt es verschiedene mechanische Hilfsvorrichtungen, die das Ein- oder Ausparken insbesondere unter beengten räumlichen Bedingungen wesentlich unterstützen können:

  • Drehplatten (Drehscheiben)
  • Parkaufzüge (Autoaufzüge)
  • Verschiedene mechanische Einparkhilfen.
Anwendungsbeispiele für mechanische Einparkhilfen: Drehplatte als Rangierhilfe in einer sehr eng bemessenen 180° Kurve in einer Tiefgarage (links), Verschiebepaletten als Einfahrhilfen für besonders enge Einzelgaragen (mitte und rechts)

 

Halbautomatische Parksysteme

Mechanische und automatische Parksysteme lassen sich nicht genau abgrenzen. Bei der früher so bezeichneten Gruppe der halbautomatischen Parksysteme (Begriff nicht in den EAR) wird ein Teil des Parkvorgangs mit mechanischer Unterstützung in einer Prozessfolge aus mindestens zwei fördertechnischen Operationen abgewickelt. Eine gesonderte Übergabekabine ist nicht vorhanden. Der Fahrer fährt sein Fahrzeug direkt in das Lagersystem auf eine Parkpalette, die anschließenden Hub- und Verschiebevorgänge erfolgen automatisch. Zu den teilautomatischen Parksystemen sind zu zählen:

Parkbühnen mit Verschiebepaletten
Bei Parkbühnen mit Verschiebepaletten sind die Parkpaletten in der Einfahrtebene jeweils horizontal, quer zur Einfahrtrichtung verschiebbar. Die Parkpaletten auf darüber oder darunter liegenden Stellplätzen sind jeweils vertikal in die Einfahrtebene holbar. Deshalb muss in der Einfahrtebene ein Leerplatz vorgesehen werden. Das Ein- und Ausparken erfolgt jeweils über das entsprechende vertikale Raster der Parkebene.

Parkbühnen mit Verschiebepaletten (6 Raster x 3 Stellplätze – 1 Leerplatz = 17 Stellplätze)
 
Parksysteme, die nach ihren sonstigen Merkmalen automatische Parksysteme sind, jedoch keine Übergabekabine oder / und eine Totmannsteuerung aufweisen.

 

Automatische Parksysteme

Automatische Parksysteme im Sinne der EAR 05 und der VDI 4466 sind Parkierungsanlagen mit fördertechnischen Einrichtungen, die in einer Übergabekabine ein dort mit eigener Motorkraft eingefahrenes Fahrzeug aufnehmen und zu einem Lagerfach (Stellplatz, Parkstand) transportieren, um es dort einzuparken. Der weitere Ein- und Ausparkvorgang wird automatisch abgewickelt.

Die Einlagerung kann statisch oder dynamisch erfolgen. Bei statischer Einlagerung verbleibt das geparkte Fahrzeug während der gesamten Parkdauer am selben Platz, während es bei dynamischer Einlagerung beim Ein- oder Ausparken anderer Fahrzeuge umgelagert werden kann.

Folgende Hauptgruppen von automatischen Parksystemen gibt es:

Parkregale
Parkregale sind automatische Parksysteme mit vorwiegend statischem Lagerungsprinzip, bei denen die einzuparkenden Fahrzeuge in einem Regalfach mit Hilfe von Fördertechnik abgestellt werden. Die Steuerung der Hub- und Drehbewegungen erfolgt dabei automatisch. Der Transport der Fahrzeuge erfolgt in entsprechenden Schächten und Gassen, neben denen die Stellplätze angeordnet sind. Zu den Parkregalen gehören Parksysteme in Hochregallager-Bauweise mit Regalbediengerät (RBG), Parksysteme mit Shuttle-Lift-Technologie sowie Turmsysteme mit rechteckigem oder rundem Grundriss und zentralem Vertikalförderer. Die Einlagerung erfolgt in der Regel ein- bis dreifach tief. Je nach System ist die Anordnung der Stellplätze parallel, im rechten Winkel, radial oder tangential in Bezug auf die Fahrgasse oder den Schacht des Fördergerätes. 

Parkregal mit Regelbediengerät und Drehvorrichtung in der Übergabekabine
 
Animation Shuttle-Lift-System
 
Mit Parkregalen lassen sich vielfältige Grundflächen konfigurieren. Dennoch ist nicht jede Kombination sinnvoll und möglich, und innerhalb eines Projektes sollten nur unmittelbar systemverwandte Konfigurationen gewählt werden.
 
Beim vertikalen Parkregal mit nur einer Regalreihe werden die abzustellenden Fahrzeuge nach dem Transport auf die entsprechende Parkebene in den Stellplatz unmittelbar neben dem Vertikalförderer eingelagert. Dieses System gestattet eine besonders Grundfläche sparende Systemgestaltung in unter- oder oberirdischer Bauart und ist gut modular einsetzbar.
Verschiedene Parkregale in Turm-, Schacht- und gemischter Bauweise mit zentralem Fördergerät und Direktzugriff bzw. bis zu dreifach tiefer Einlagerung
 
Animation vertikales Parkregal mit Präsentationsdrehscheibe für Autohäuser
 

Parkregale können mit oder ohne Parkpaletten ausgeführt werden. Bei Systemen mit Parkpaletten parkt das Fahrzeug auf einer Palette, die systemintern definierte Angriffspunkte für die Fördertechnik liefert. Um die Logistik der Bereitstellung oder Weglagerung leerer Parkpaletten zu verbessern, sind je nach Systemgröße und erforderlicher Systemdynamik verschiedene Lösungen gebräuchlich (Palettenwechsler, Palettenspeicher). Alternativ zu Palettensystemen werden auch palettenlose Systeme angewendet, die das Handling der leeren Parkpaletten eliminieren. Als technische Lösungen sind u. a. das Kamm-System, verschiedene Rollen-Greifer-Systeme sowie Rollen-, Gurt- und Gliederbandförderer bekannt.

Umsetzparker (Palettenverschiebesysteme)
Umsetzparker weisen ein dynamisches Lagerungsprinzip auf, bei dem alle oder ein Teil der Parkpaletten innerhalb des Systems umgesetzt werden, um eine freie Parkpalette oder das auszuparkende Fahrzeug in die Übergabekabine zu holen. Dabei ist es in der Regel erforderlich, mehrere Parkpaletten zu bewegen. Die Verschiebung der Parkpaletten erfolgt dabei in der Regel innerhalb der einzelnen Parkebenen takt- und / oder blockweise oder durch taktweises Umsetzen zwischen zwei jeweils korrespondierenden Ebenen bzw. Reihen.

 
Vertikaler Umsetzparker mit 4 Ebenen und durchfahrend nutzbarer Übergabekabine  Horizontaler Umsetzparker mit 2 Ebenen und Drehvorrichtung in der Übergabekabine
  
Animation Vertikaler Umsetzparker 
  

Umlaufparker
Umlaufparker (Horizontalpaternoster) sind bei der Neuinstallation in Deutschland inzwischen durch Umsetzparker ersetzt worden. Der Einsatz von Pkw-Parksystemen in der Bauform von Vertikalpaternostern fand in Deutschland praktisch nicht statt. Den Hintergrund hierfür bilden die großen bewegten Massen und die damit verbundenen aufwendigen mechanischen Konstruktionen

Umlaufparker (Horizontalpaternoster), hier mit zusätzlichem Vertikalförderer und Übergabekabine, wurden oft mit direkt befahrbaren Parkplattformen ohne gesonderte Übergabekabine ausgestattet und sind dann nur als halbautomatische Parksysteme zu werten.

 

Weitere Informationen

Weiteres zu automatischen Parksystemen & unsere Leistungen 

Automatische Anwohnertiefgarage München, Donnersbergerstraße